Reizdarm – Symptome

Mann mit Reizdarm auf Toilette © istockphoto, vchal

Die Symptome beim Reizdarmsyndrom (kurz auch RDS oder Reizdarm genannt) treten üblicherweise nur am Tag, ständig oder immer wiederkehrend und über einen längeren Zeitraum auf (mindestens jedoch zwölf Wochen). Häufige Symptome bei Reizdarm sind diffuse oder krampfartige Bauchschmerzen und Unwohlsein, welche oft durch Stuhlgang gelindert werden. Typisch ist für Reizdarm auch, dass die Bauchschmerzen dann vorkommen, wenn sich die Stuhlhäufigkeit oder die Konsistenz ändert. Schmerzen im Bauch begleiten also beispielsweise Phasen von Durchfall oder Verstopfung.

Symptome bei Reizdarm: Durchfall und Blähungen

Weitere mögliche Symptome, welche neben Durchfall oder Verstopfung bei der Erkrankung Reizdarm auftreten, sind:

  • Blähungen
  • rumorende Darmgeräusche
  • Völlegefühl

Die Stuhlbeschaffenheit ist meist verändert: Oft ist der Kot hart oder es finden sich Schleimauflagerungen. Es kommt auch – neben häufiger oder verminderter Stuhlentleerung – zu Störungen beim Toilettengang, beispielsweise ist starkes Pressen notwendig, Durchfall gegeben oder es besteht das Gefühl, dass der Stuhl nicht vollständig entleert ist.

Reizdarm: Ausschluss anderer Ursachen nötig

Ausgeschlossen werden müssen ernsthafte Erkrankungen als Ursache der Beschwerden, insbesondere Darmkrebs und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, aber auch Magengeschwüre und Magenkrebs, eine Zöliakie und Lebererkrankungen.

Dazu dienen verschiedene Maßnahmen, insbesondere folgende Maßnahmen:

  • eine Tastuntersuchung des Enddarms
  • Magen- und Darmspiegelung
  • Ultraschalluntersuchungen
  • Stuhl- und Blutuntersuchungen

Oft werden bei Reizdarm auch Tests zum Ausschluss einer Milchzucker- oder Fruktoseunverträglichkeit beziehungsweise einer Allergie durchgeführt.

Aktualisiert: 10.10.2019 - Autor: Dagmar Reiche

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